Über Mein Strickweg
Mein Strickweg ist ein offenes Lerntagebuch für alle, die sich eine gebrauchte Strickmaschine zugelegt haben und jetzt vor einer Bedienungsanleitung sitzen, die es gar nicht gibt. Keine Kurse, keine perfekten Ergebnisse schon in Woche eins. Nur das, was tatsächlich passiert, wenn man bei null anfängt.
Geschrieben wird hier in einem Hinterhof-Bastelzimmer in Augsburg-Göggingen. Ein alter Eichenholzschreibtisch aus den Siebzigern dient als Maschinenunterlage, die Brother-Maschine ist mit zwei Schraubzwingen festgeklemmt statt fest verschraubt. Am Fensterrahmen zum Hinterhof hängen Wollprobenstreifen mit Wäscheklammern, und ein kleiner runder Wandspiegel schräg über dem Tisch zeigt die Nadelreihe von oben, wenn der Überblick beim Stricken fehlt.
Jeder Beitrag hier ist eine Woche aus diesem Lernprozess: was geklappt hat, was schiefging, wie viele Stunden es gekostet hat und was am Ende an Euro drinsteckt. Fehler werden nicht rausgeschnitten. Wer die schnelle Anleitung sucht, die gleich beim ersten Versuch alles löst, ist hier falsch. Wer wissen will, wie es sich wirklich anfühlt, wenn eine Maschine aus den Achtzigern zum ersten Mal richtig läuft, ist genau richtig.
Betrieben wird die Seite von Marlies. Mehr über sie und ihren Weg gibt es auf der Autorenseite.
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